Da ich in St. Arnual gross geworden bin, habe ich auf den folgenden Seiten einige Fotos von damals zusammengetragen.
Zu erst aber etwas zur Geschichte.

Die Geschichte von St. Arnual

Aus dem grossen Königsgut des Merowinger ,,Theudebert II“ wurde an der mittleren Saar das Dorf ,,MERKINGEN‘. Um. 660 n. Ch. wurde das Dorf Merkingen dem Bischof
von Metz - Arnual - geschenkt, der hier eine Gemeinschaft von Geistlichen gründete. Ob es ein Kloster oder ein Stift war, weis man heute nicht, da keine genaue Unterlagen
vorhanden sind. Das Patronat der Arnual- Geistlichkeit, hat im laufenden Jahrhundert den Namen von Merkingen verdrängt und dem Dorf den Namen des Patron ST. Arnual gegeben 1046 wurde der jetzige Name erstmals erwähnt.

Die erste gesicherte Erwähnung des Stiftes um die Mitte des 12. Jahrhundert verdanken wir dem Biographen des Erzbischof von Trier - Adalbero -, der auch Probst von ST. ARNUAL war. Ein Probst gehörte zu einem Stift, also muss St. Arnual ein Stift gewesen sein. Spätere Quellen belegen, dass es mit Augustinerchorherren belegt war. Das Stiftsiegel des 13. Jahrhundert zeigt das Bild eines Kuttenträgers, der ein Kirchenmodell hält. Die Umschrift erklärt: “SIGILLUM ECCLESIE SANCTI ARNUALS DA CAUSAS ODACRUS FUNDATOR“. Das heisst: “Siegel der Kirche des hl.  Arnual. Odaker ihr Gründer.“

Dieser war offenbar einer der im 1O. Jahrhundert genannten Grafen, die das Stift begüterten und durch die Reform der lothringischen Kloster auch den Kirchenbau stiftete. St. Arnual wurde jetzt Pfarrkirche für neun Nachbargemeinden, darunter Saarbrücken und St. Johann.

Die Stiftsherren waren überwiegend Adelige. Die Grafen von Saarbrücken übten die Vogtei über den Stift aus. Im 15.Jahrhundert wurde die Stiftskirche zur Grablege des Hauses Nassau - Saarbrücken.

Als sich die Reformation 1575 in der Grafschaft durchsetzte, wurde das Stift evangelisch.

Im Laufe der Zeit bildete sich um den Stift das erweiterte Dorf St. Arnual. Die Bewohner waren Leibeigene oder als Fronarbeiter der Grafen. Während des dreissigjährigen Krieg wurde St. Arnual sehr stark heimgesucht. Die rund 250 Bewohner, wurden fast alle
umgebracht, Die von den Truppen mitgeschleppten Frauen, konnten nie wieder in ihr Dorf zurückkehren. Nach Überlieferungen sollen roch 30 Bewohner von St. Arnual überlebt haben.

Im Laufe der Jahre erholte sich die Bevölkerung und wurde zu einem kleinen strebsamen Ort an der mittleren Saar. Begünstigt durch die Lage der alten Römerbrücke über die Saar, blühte auch bald der Handel mit dem ganzen Umfeld des Saarbrücker Raumes.

Der Stift hatte seinen Besitz in eigene Verwaltung übernommen und der Verwendung für Kirchen und Schulzwecken unterstellt, die noch heute besteht.

St. Arnual wurde dann 1896 in den gleichnamigen Stadtteil Saarbrücken eingegliedert. Allerdings heisst es auf der Homepage von Saarbrücken, dass dies erst 1909 geschah.

St. Arnual ist und bleibt trotz der Eingliederung das “Dorf“ in
Saarbrücken.

Geschichte des Flughafens Saarbrücken

Mit dem Linienflug Frankfurt – Saarbrücken – Paris wurde am 17. Sep. 1928 der Flughafen Saarbrücken – St. Arnual dem Verkehr übergeben. Am 28. Aug. 1939 endete die Geschichte des Flughafens auf den St. Arnualer Wiesen. Heute ist er im 15 km entfernten Ensheim. Eine Attraktion für die Bewohner war die Landung des von Eckner gesteuerte Luftschiffes Graf Zeppelins im Jahre 1934.

Heut verläuft dort die Autobahn.

Da ich in St. Arnual gross geworden bin, habe ich auf den folgenden Seiten einige Fotos von damals zusammengetragen.
Zu erst aber etwas zur Geschichte.

Die Geschichte von St. Arnual

Aus dem grossen Königsgut des Merowinger ,,Theudebert II“ wurde an der mittleren Saar das Dorf ,,MERKINGEN‘. Um. 660 n. Ch. wurde das Dorf Merkingen dem Bischof
von Metz - Arnual - geschenkt, der hier eine Gemeinschaft von Geistlichen gründete. Ob es ein Kloster oder ein Stift war, weis man heute nicht, da keine genaue Unterlagen
vorhanden sind. Das Patronat der Arnual- Geistlichkeit, hat im laufenden Jahrhundert den Namen von Merkingen verdrängt und dem Dorf den Namen des Patron ST. Arnual gegeben 1046 wurde der jetzige Name erstmals erwähnt.

Die erste gesicherte Erwähnung des Stiftes um die Mitte des 12. Jahrhundert verdanken wir dem Biographen des Erzbischof von Trier - Adalbero -, der auch Probst von ST. ARNUAL war. Ein Probst gehörte zu einem Stift, also muss St. Arnual ein Stift gewesen sein. Spätere Quellen belegen, dass es mit Augustinerchorherren belegt war. Das Stiftsiegel des 13. Jahrhundert zeigt das Bild eines Kuttenträgers, der ein Kirchenmodell hält. Die Umschrift erklärt: “SIGILLUM ECCLESIE SANCTI ARNUALS DA CAUSAS ODACRUS FUNDATOR“. Das heisst: “Siegel der Kirche des hl.  Arnual. Odaker ihr Gründer.“

Dieser war offenbar einer der im 1O. Jahrhundert genannten Grafen, die das Stift begüterten und durch die Reform der lothringischen Kloster auch den Kirchenbau stiftete. St. Arnual wurde jetzt Pfarrkirche für neun Nachbargemeinden, darunter Saarbrücken und St. Johann.

Die Stiftsherren waren überwiegend Adelige. Die Grafen von Saarbrücken übten die Vogtei über den Stift aus. Im 15.Jahrhundert wurde die Stiftskirche zur Grablege des Hauses Nassau - Saarbrücken.

Als sich die Reformation 1575 in der Grafschaft durchsetzte, wurde das Stift evangelisch.

Im Laufe der Zeit bildete sich um den Stift das erweiterte Dorf St. Arnual. Die Bewohner waren Leibeigene oder als Fronarbeiter der Grafen. Während des dreissigjährigen Krieg wurde St. Arnual sehr stark heimgesucht. Die rund 250 Bewohner, wurden fast alle
umgebracht, Die von den Truppen mitgeschleppten Frauen, konnten nie wieder in ihr Dorf zurückkehren. Nach Überlieferungen sollen roch 30 Bewohner von St. Arnual überlebt haben.

Im Laufe der Jahre erholte sich die Bevölkerung und wurde zu einem kleinen strebsamen Ort an der mittleren Saar. Begünstigt durch die Lage der alten Römerbrücke über die Saar, blühte auch bald der Handel mit dem ganzen Umfeld des Saarbrücker Raumes.

Der Stift hatte seinen Besitz in eigene Verwaltung übernommen und der Verwendung für Kirchen und Schulzwecken unterstellt, die noch heute besteht.

St. Arnual wurde dann 1896 in den gleichnamigen Stadtteil Saarbrücken eingegliedert. Allerdings heisst es auf der Homepage von Saarbrücken, dass dies erst 1909 geschah.

St. Arnual ist und bleibt trotz der Eingliederung das “Dorf“ in
Saarbrücken.

Geschichte des Flughafens Saarbrücken

Mit dem Linienflug Frankfurt – Saarbrücken – Paris wurde am 17. Sep. 1928 der Flughafen Saarbrücken – St. Arnual dem Verkehr übergeben. Am 28. Aug. 1939 endete die Geschichte des Flughafens auf den St. Arnualer Wiesen. Heute ist er im 15 km entfernten Ensheim. Eine Attraktion für die Bewohner war die Landung des von Eckner gesteuerte Luftschiffes Graf Zeppelins im Jahre 1934.

Heut verläuft dort die Autobahn.