Mein Name ist Rudi, Rudi Siebenstein. Todkrank wurde ich am 17. Juni 2002 gefunden. Ich lag in einem Garten und konnte gerade mal meinen Kopf bewegen. Zu allem übel griffen mich meine eigenen Artgenossen an. Die Menschen, welche mich fanden, riefen eine Tierärztin an und die gab denen eine Telefonnummer von Leuten die mich liebevoll gesund pflegten. Aber zuerst musste ich zum Ärztin. Die untersuchte und Röntge mich. Gebrochen war zum glück nichts. Die Tierärztin meinte, ich hätte Lähmungserscheinungen. Meine Eltern hätten mir vermutlich etwas verdorbenes zu Essen gegeben.  Die sprach sogar davon, dass ich wahrscheinlich eingeschläfert werden muss. Dann zog sie fünf Spritzen auf. Da wurde es mir aber gewaltig bange. Drei davon bekam ich gespritzt. In den anderen beiden waren Vitamine die man mir unter das Futter mischen sollte. Mein neues Frauchen nahm mich mit nach Hause und legte mich in einen großen Käfig. Hier war ich sicher. Leckeres Hackfleisch und Mückenlarven bekam ich zu essen. Ganz allmählich ging es mir besser. Noch einmal musste ich zum Tierarzt. Und wieder bekam ich Spritzen. Sie war erstaunt, wie gut es mir schon ging. Langsam konnte ich mich mal auf die Beine stellen. Nach sechs Tagen durfte ich auch aus dem Käfig. Von Tag zu Tag ging es mir immer besser und wurde immer kräftiger. Schaut euch die Bilder doch mal an.

Der erste Tag aus dem Käfig. Noch schwach, aber neugirig.

Euro will sagen:” Der Vogel beißt ja”

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Unser Hund Euro ist fremde Vögel gewöhnt. Meine Frau zieht Jährlich einige groß.