Ursprung
Das Saarland ist, mit Ausnahme der Stadtstaaten, das kleinste Bundesland in Deutschland. Es hat 2570 km² und 1,1 Mio. Einwohner. Die größte Stadt mit rund
191.000 Einwohnern ist die an der Saar liegende Landeshauptstadt Saarbrücken.
Die Ursprünge Saarbrückens reichen zurück bis in die letzten Jahrhunderten vor Christi
Geburt. Bis die Römischen Truppen das gesamte linke Rheinufer
besetzten, besiedelte der keltische Stamm der Mediomatriker die Gegend der heutigen Stadt Saarbrücken.
Zum erstenmal urkundlich erwähnt wurde Saarbrücken 999. Kaiser Otto der Dritte schenkt den Bischöfen von Metz die Königsburg „castellum Sarabrucca".
Durch die Ansiedung von Schutzsuchenden, Burgmannen und Händlern um die Grafschaft Saarbrücken, entwickelte sich im Jahre 1120 die Stadt Saarbrücken.
Bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts waren die Saarbrücker und die Bewohner der am
gegenüber liegenden Saarufers, St. Johann, Leibeigene.
Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit
1321 verlieh Graf Johan l. von Saarbrücken- Commercy der Siedlung Saarbrücken und dem Fischerdorf St. Johann das Stadtrecht. Die darin aufgestellten Gesetzmäßigkeiten galten bis zum Jahre 1798 und verbinden beide Gemeinwesen zu einer Doppelstadt.
Zum Bau des Schlosses im Renaissancestiel, erhielt Graf Ludwig den Auftrag 1604-1648.
Auch das heute noch bestehende Ludwigsgym- nasium stammt aus dieser Zeit.
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 hinterließ auch in Saarbrücken seine zerstörende Spuren. So sank die Zahl der Bewohnerzahl von rund 4.500 Einwohnern im Jahre 1628 auf nur noch 70 im Jahre 1637. Die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges sind noch nicht überwunden, da brechen die Reunionskriege aus.
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 hinterlässt auch in Saarbrücken schreckliche Spuren. Die Zahl der Bewohner sank von 4.500 im Jahre 1628 auf 70 im Jahre 1637. Mit dem Ziel die Habsburger im Deutschen Reich und Spanien zu Schwächen vernichtete 1677 Kaiser Ludwig XIV, Saarbrücken. Gerade mal acht Häuser überstanden den Krieg.
Fürstenzeit
Saarbrücken erlebte erst mit dem Regierungsantritt von Wilhelm-Heinrich im Jahre 1741
einen ungeheueren wirtschaftlichen Aufschwung. So verstaatlichte
er die Steinkohlegruben. Durch den Bau neuer Eisenschmelzen konnten die inländischen Erze besser verwendet werden. Ebenso legte er den Grundstein der Saarbrücker Zeitung, in dem er den Buchdrucker Gottfried Hofer beauftragte, eine
Wochenblatt herauszugeben. Das gesellschaftliche Leben und die Infrastruktur veränderten sich. Er führte den regelmäßigen Postverkehr ein, förderte die kirchlichen Einrichtung der damals erlaubten Glaubensrichtungen. Ebenso entwickelte
sich das Schulwesen. Das Stadtbild prägte zu der Zeit nach Saarbrücken kommende Barockbaumeister Friedrich-Joachim Stengel.
Aus den Ruinen des Renaissanceschlosses baut Stengel von 1738-48 eine prächtige
Barockresidenz. Unter seiner
Anleitung entstanden 1745 die Friedenskirche; 1750 das alte Rathaus am Schlossplatz; die katholische Pfarrkirche St. Johann und 1754 die Basilica minor. Sein letztes Bauwerk in Saarbrücken, die Ludwigskirche, eines der bedeutendsten
Barockbauten Deutschlands, baut Sengel 1775.
Das Saarland ist, mit Ausnahme der Stadtstaaten, das kleinste Bundesland in Deutschland. Es hat 2570 km² und 1,1 Mio. Einwohner. Die größte
Stadt mit rund
191.000 Einwohnern ist die an der Saar liegende Landeshauptstadt Saarbrücken.
Die Ursprünge Saarbrückens reichen zurück bis in die letzten Jahrhunderten vor Christi
Geburt. Bis die Römischen Truppen das gesamte
linke Rheinufer besetzten, besiedelte der keltische Stamm der Mediomatriker die Gegend der heutigen Stadt Saarbrücken.
Zum erstenmal urkundlich erwähnt wurde Saarbrücken 999. Kaiser Otto der Dritte schenkt den Bischöfen von Metz die Königsburg „castellum Sarabrucca".
Durch die Ansiedung von Schutzsuchenden, Burgmannen und Händlern um die Grafschaft Saarbrücken, entwickelte sich im Jahre 1120 die Stadt Saarbrücken.
Bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts waren die Saarbrücker und die Bewohner der am
gegenüber liegenden Saarufers, St. Johann, Leibeigene.
Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit
1321 verlieh Graf Johan l. von Saarbrücken- Commercy der Siedlung Saarbrücken und dem Fischerdorf St. Johann das Stadtrecht. Die darin aufgestellten Gesetzmäßigkeiten galten bis zum Jahre 1798 und verbinden beide Gemeinwesen zu einer Doppelstadt.
Zum Bau des Schlosses im Renaissancestiel, erhielt Graf Ludwig den Auftrag 1604-1648.
Auch das heute noch bestehende Ludwigsgym- nasium stammt aus dieser Zeit.
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 hinterließ auch in Saarbrücken seine zerstörende Spuren. So sank die Zahl der Bewohnerzahl von rund 4.500 Einwohnern im Jahre 1628 auf nur noch 70 im Jahre 1637. Die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges sind noch nicht überwunden, da brechen die Reunionskriege aus.
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 hinterlässt auch in Saarbrücken schreckliche Spuren. Die Zahl der Bewohner sank von 4.500 im Jahre 1628 auf 70 im Jahre 1637. Mit dem Ziel die Habsburger im Deutschen Reich und Spanien zu Schwächen vernichtete 1677 Kaiser Ludwig XIV, Saarbrücken. Gerade mal acht Häuser überstanden den Krieg.
Saarbrücken erlebte erst mit dem Regierungsantritt von Wilhelm-Heinrich im Jahre 1741
einen ungeheueren wirtschaftlichen Aufschwung. So
verstaatlichte er die Steinkohlegruben. Durch den Bau neuer Eisenschmelzen konnten die inländischen Erze besser verwendet werden. Ebenso legte er den Grundstein der Saarbrücker Zeitung, in dem er den Buchdrucker Gottfried Hofer
beauftragte, eine Wochenblatt herauszugeben. Das gesellschaftliche Leben und die Infrastruktur veränderten sich. Er führte den regelmäßigen Postverkehr ein, förderte die kirchlichen Einrichtung der damals erlaubten Glaubensrichtungen.
Ebenso entwickelte sich das Schulwesen. Das Stadtbild prägte zu der Zeit nach Saarbrücken kommende Barockbaumeister Friedrich-Joachim Stengel.
Aus den Ruinen des Renaissanceschlosses baut Stengel von 1738-48 eine prächtige
Barockresidenz. Unter seiner Anleitung entstanden 1745 die Friedenskirche; 1750 das alte Rathaus am Schlossplatz; die katholische Pfarrkirche St. Johann und 1754 die Basilica minor. Sein letztes Bauwerk in Saarbrücken, die Ludwigskirche,
eines der bedeutendsten Barockbauten Deutschlands, baut Sengel 1775.


Saarlandwappen
Saarlandwappen
Stadtverband Saarbrücken
Stadtverband Saarbrücken
Auf den folgenden Seiten könnt ihr etwas über die Geschichte von Saarbrücken lesen. Im Anschluss gibt es Fotos von Saarbrücken damals. Fotos von heute habe ich noch nicht viele. Genauer gesagt, fasst keine.
Ein paar
Seiten habe ich auch St. Arnual, einem Stadtteil von Saarbrücken, gewidmet.